Wie man ein Storyboard selbst erstellt

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Wir haben bereits darüber geschrieben, dass es wichtig ist, als Drehbuchautor visuell denken zu können, doch natürlich kann man das Ganze noch ein bisschen weiter treiben, indem man ein Storyboard erstellt. Dazu muss man nicht einmal selbst zeichnen lernen, denn es gibt einige recht einfache Möglichkeiten zur besseren Visualisierung, die Ihnen beim Drehbuch schreiben hilfreich sein können.

Welche das sind und wofür man ein Storyboard brauchen kann, lesen Sie hier!

Storyboard erstellen Bild
von 3:19

Das eigene Storyboard

Vorweg ein wichtiges Detail: Natürlich ist es als Drehbuchautor nicht Ihre Aufgabe, ein Storyboard für Ihren Film zu erstellen – das machen andere und kommt, wenn überhaupt, erst in Zusammenarbeit mit dem Regisseur nach dem Verkauf des Drehbuchs.

Dennoch gibt es in vielen Drehbüchern immer wieder einzelne Szenen, bei denen man als Autor das Gefühl hat, sie würden nicht so recht funktionieren, sich visuell nicht stimmt anfühlen – und dann kann es unter Umständen, zum Beispiel bei aufwendigen Action-Szenen oder in Szenen mit vielen Figuren und viel Bewegung, hilfreich sein, sich für diese Szene selbst ein kleines Storyboard zu erstellen, um eine bessere Auflösung zu finden. Oder sich einfach nur selbst klar zu machen, was man eigentlich zeigen will.

In diesem Fall ist, sofern die eigenen Zeichenkünste nicht ausreichen, eine Storyboard Software eine Überlegung wert, vielleicht auch nur um die Gedanken ein wenig vom Drehbuch zu nehmen und die Text-Seite des Films ein wenig von sich zu schieben.

Sehr empfehlenswert sind dafür zum einen FrameForge und zum anderen Storyboard Quick, die beide ohne großen Aufwand ihren Zweck erfüllen: Mit ein paar Mausklicks erstellen Sie die Umgebung, platzieren ein paar Figuren in vorgegebenen Positionen in der Welt und richten sich mehrere Kameraperspektiven ein, mit denen Sie herumspielen können. Ein klein wenig Einarbeitungszeit wird natürlich schon benötigt, doch innerhalb einer Stunden lassen sich erste brauchbare Ergebnisse erzielen.

Beide Programme sind nicht ganz preiswert, von beiden steht allerdings eine kostenlose Demo-Version zum Download bereit, zwar mit eingeschränktem Funktionsumfang, was jedoch für eine kurze Szene keine große Rolle spielen sollte.

Grafische Wunderdinge dürfen Sie von der Software natürlich nicht erwarten – einfacher als zeichnen zu lernen und effektiver als Strichmännchen zu malen, ist es für ein schnelles Storyboard aber allemal.

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