Die beste Hardware für’s Schreiben

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„Hardware für’s Schreiben“, fragen Sie, „wer braucht denn sowas?“ Tatsächlich wirkt der Gedanke, besondere Hardware für’s Schreiben zu brauchen, ein wenig fremd, denn eigentlich müsste eine ganz normale Tastatur doch ausreichen, um alles nur Erdenkbare in den Computer zu tippen, sollte man meinen. Eigentlich. Denn wie Ihnen jeder Vielverschreiber bestätigen kann, sind moderne Tastaturen für vieles geeignet, aber nicht für das tägliche, ausdauernde Schreiben. Lesen Sie hier daher, welche Hardware Ihnen tatsächlich helfen und auch körperlichen Beschwerden vorbeugen kann!

Hardware für's Schreiben

Mechanische Tastaturen

Die Hauptaufgabe von Designern weltweit ist es schon seit Jahren, alles kleiner, schmaler und billiger zu machen. Ist so ein ultradünner Laptop nicht wahnsinnig praktisch und schick? Ist er – außer zum Schreiben, denn je dünner und schmaler die Tastatur, desto schwieriger sind die Tasten zu treffen und desto geringer ist vor allem der Widerstand und Druckpunkt. Ohne jegliches mechanisches Feedback jedoch und ohne einen echten Anschlagpunkt, verspüren Sie kein echtes Schreibgefühl, keinen Rhythmus, Sie halten Ihre Hände und Finger falsch und nach einer Weile verspüren Sie als Vielschreiber unweigerlich Schmerzen.

Die bessere Alternative ist es, wenn Sie wirklich viel und regelmäßig schreiben, zu einer guten, alten mechanischen Tastatur zu greifen. Die kostet zwar zwischen 50 und 100 Euro, macht ein wenig „Krach“ beim Tippen, verfügt dafür aber über sehr angenehme Anschlagpunkte, die insbesondere Zehn-Finger-Schreibern sehr entgegenkommen.

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Eine andere, auf den ersten Blick vielleicht etwas absurd klingende Option, ist eine Schreibmaschine. Ja, genau, eine echte, klassische, gerne auch elektrische Schreibmaschine! Die ist heute zwar recht schwierig zu bekommen, aber auch sie verfügt über gesunde Anschlagpunkte und „verbietet“ Ihnen darüber hinaus das ständige Korrigieren mit der Backspace-Taste.

Das klingt zunächst wie ein Nachteil, führt aber dazu, dass Sie sich im Voraus besser überlegen, was Sie eigentlich sagen wollen, anstatt blind drauf loszutippen, zugleich verhindert es jedoch die am Computer so häufige Selbstzensur: Wenn eine Idee erstmal auf dem Papier steht, bekommen Sie sie nicht mehr weg!

Stift, Zettel, Arbeitsplatz

Darüber hinaus sollten Sie sich als Vielschreiber natürlich einen guten Arbeitsplatz schaffen, an dem Sie angenehm schreiben können: Dazu gehören ein guter Schreibtisch, ein angenehmer Schreibtischstuhl, ein ergonomischer Monitor in der richtigen Höhe, aber selbstverständlich auch Zettel, Stift, Karteikarten und ähnliches Zubehör, das Ihnen beim Schreiben hilfreich sein kann. Nicht selten empfiehlt es sich nämlich, die ersten Überlegungen auf dem Papier anzustellen – auch um, wie schon zuvor erwähnt, die Selbstzensur zu vermeiden -, und erst dann zum PC überzugehen.

Außerdem ist eine gewisse Ordnung und Ruhe in der Regel sehr hilfreich; Ihr Arbeitsplatz sollte sich nicht in einer lauten Ecke befinden, in der Sie ständig abgelenkt werden, sondern in einem Raum, in dem Sie sich ein wenig von der Welt abschotten können – so schwer das in unserem Zeitalter des furchtbaren „Second Screens“ mitunter auch sein mag.

Bildquelle: Wikimedia Commons

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