NaNoWriMo 2015: Ein Buch in 30 Tagen schreiben

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von [email protected]
Am 1. November ist es wieder einmal soweit: NaNoWriMo startet, der „National Novel Writing Month“, welcher sich allerdings längst über die Grenzen der USA hinaus großer Beliebtheit bei erfahrenen wie angehenden Schriftstellern erfreut.

Die Regeln zur Teilnahme am NaNoWriMo sind ganz einfach und ändern sich auch im Jahr 2015 nicht: Aufgabe aller Teilnehmer ist es, innerhalb der dreißig Novembertage ein komplettes Buch zu schreiben, das aus mindestens 50.000 Wörtern besteht. Gelingt Ihnen das, haben Sie nicht nur teilgenommen, Sie haben sogar offiziell „gewonnen“!

Alle interessierten Teilnehmer können sich auf NaNoWriMo.org kostenlos registrieren, um dort optional auf Gleichgesinnte zu treffen oder einfach nur täglich ihre Erfolge einzutragen.

Um NaNoWriMo zu gewinnen, müssen Sie im Schnitt etwa 1700 Wörter pro Tag schreiben, die Erfahrung zeigt aber, dass es sinnvoller ist, in den ersten ein, zwei Wochen mindestens 2000 Wörter pro Tag anzupeilen, um später über einen gewissen Puffer zu verfügen, wenn Sie mal ein paar Tage lang weniger Zeit zur Verfügung haben oder schlichtweg nicht so gut vorankommen wie zu Beginn.

Im Zusammenhang mit dem National Novel Writing Month ist auch das Angebot von Literature and Latte interessant, die ihr tolles Schreibprogramm Scrivener allen Teilnehmern bis Anfang Dezember kostenlos zur Verfügung stellen.

Wer in dem Probemonat Gefallen an der Schreibsoftware findet, kann sie anschließend zu einem Preisnachlass von 25 Prozent erwerben, während alle Gewinner, die 50.000 Wörter im November erreichen, sich sogar über einen Rabatt von 50 Prozent freuen dürfen – ein tolles Angebot. (Und, nein, wir bekommen für diesen Hinweis kein Geld, wir mögen das Programm wirklich!)

Allen angehenden Autoren kann man nur raten, am National Novel Writing Month zumindest einmal teilzunehmen, handelt es sich dabei doch um eine großartige Erfahrung, ausnahmsweise mal mit einer Deadline an einem Roman zu arbeiten und sogar „gezwungen“ zu sein, ihn fertigzustellen.

Zudem sorgt die enge zeitliche Begrenzung dafür, dass Sie den inneren Lektor zu einem gewissen Grade ausschalten müssen und stetig weiterschreiben. Gerade Schriftstellern, die gerne mal unter einer vermeintlichen Schreibblockade leiden, kann das sehr hilfreich sein.

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